Qualifizierungsmaßnahme IKÖ-Manager/in in der Sozialwirtschaft

Zur Unterstützung der Interkulturellen Öffnung vor allem in den Kreisverbänden hat das DRK-Generalsekretariat das Projekt: „IKÖ-Manager/in in der Sozialwirtschaft“ in Kooperation mit Pro Dialog Köln, unter fachlicher Leitung von Dr. M. Heidari, koordiniert und durchgeführt.

Dieses Projekt wurde von 2010 bis 2012 vom ESF-gefördert[1] und richtete sich entsprechend den Förderbedingungen an hauptamtliche Mitarbeiter/innen im DRK.  Qualifiziert haben sich in diesen zwei Jahren insgesamt 116 Teilnehmende, darunter zum großen Teil Leitungs- und Führungskräfte, aus verschiedenen Arbeitsfeldern des DRK. Die Teilnehmenden kamen aus 39 Kreisverbänden, 8 GmbHs u.a. Einrichtungen sowie aus 12 Landesverbänden und  einer Schwesternschaft. Pro Dialog Köln hat mit seinem Trainerteam 42 zweitägige Schulungen für die 116 Projektteilnehmer/innen und 74 zweitägige Basis-Schulungen für mehr als 700 DRK-Kolleginnen und Kollegen vor Ort durchgeführt. Der Projektansatz sah eine Kombination von Schulungen und eigener Projektarbeit vor: Jede/r Projektbeteiligte/r hat zwischen den Schulungen ein Projekt für seinen direkten Tätigkeitsbereich konzipiert und mit den in den Schulungen erlernten Instrumenten und Methoden die Umsetzung vorbereitet und z.T. auch begonnen.

Entsprechend der Zuständigkeiten ist dabei eine Fülle sehr unterschiedlicher Projekte aus vielen DRK-Arbeitsfeldern (z.B. Altenhilfe, Familienhilfe, Kitas, Jugendarbeit, Behindertenhilfe, Soziale Dienste, Freiwilligendienste, Ehrenamt, Bereitschaften, Erste Hilfe, Rettungsdienst u.a.) entstanden. Die Projekte auf der Ebene der Kreisverbände haben vorwiegend einen operativen Charakter. Während die Projektbeteiligten auf den Landesebenen eher koordinierende und beratende Aufgaben übernommen haben, wurden im Bundesverband die Erfahrungen und Erkenntnisse aufgenommen, ausgewertet, weitergetragen, u.a. in verdichteter Form in Gremien und weitere Fortbildungsmaßnahmen eingebracht. Sie waren und sind Anlass für weitere Vernetzung, für weitere Schritte zur Interkulturellen Öffnung des DRK und sind Grundlage für die Erstellung dieser Handreichung. Die im Rahmen der IKÖ-Managerschulungen entstandenen arbeitsfeldbezogenen Materialien haben sich auch aus der Sicht der Projektbeteiligten als sehr hilfreich erwiesen, um Aktivitäten zur Interkulturellen Öffnung zu planen, den Prozess in realisierbare Teilschritte zu untergliedern und das eigene Tätigkeitsfeld längerfristig interkulturell offen zu gestalten. Daher finden sie Eingang in die Handreichung.

In den erwähnten Schulungen wurde mit den folgenden Waik®-Methoden und Instrumenten gearbeitet: 

-          Qualitätsstandardcheck für das Unternehmen/ die Einrichtung

-          Kennzahlenraster zur Zusammenstellung/ Erhebung migrationsspezifischer Daten

-          ICM- Raster zur Ermittlung interkulturellen Veränderungs- bzw. Optimierungsbedarfs

-          Zielplanungsraster zur Bestimmung von Zielkategorien

-          Aktionsplanungsraster zur kultur-, ethnien- und migrationssensiblen Maßnahmenplanung

-          Kriterien zur Überprüfung der interkulturell relevanten Arbeitsqualität

 

Weitere Informationen sind auch auf der Seite des DRKs zu finden.

[1] ESF ist der Europäische Sozialfonds, der ein Förderprogramm „Rückenwind“ aufgelegt hat, über das die o.g. Qualifizierungsmaßnahme gefördert wurde.

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